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Die Zerstörung von sorbischen Dörfern in der Lausitz durch den schwedischen Staat ist ein grober Verstoß gegen den Geist der europäischen Vereinigung und macht Schwedens weltweiten Ruf für aufgeklärte Umwelt- und Menschenrechtspolitik zunichte.
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Die geplante Fortsetzung des sorbenfeindlichen Umsiedlungspolitik des totalitären DDR-Regimes durch den schwedischen Staatskonzern Vattenfall hebt in aller Deutlichkeit hervor, dass die ebenso umweltbelastende wie Menschen verachtende Braunkohlepolitik jetzt beendet werden muss.
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Die Braunkohlewirtschaft ist in höchstem Maße parasitär; sie lebt von der Zerstörung der Umwelt und der Entwurzlung der betroffenen Menschen; sie erscheint nur deshalb profitabel, weil ihre ökologischen Folgekosten von der Allgemeinheit getragen werden.
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Die Tatsache, dass Vattenfall an die Abbaggerung und Zwangsumsiedlung des sorbischen Dorfs Horno starr festhält, obwohl eine Umfahrung des Ortes technisch machbar und finanziell vertretbar ist, bezeugt die Heuchelei eines Staatskonzerns, der sich ethische Prinzipien auf die Fahne schreibt, um diese dann eklatant zu verletzen. (Geschäftsbericht 2000 (Umweltpolitik): "Wir schützten die Natur und sind vor allem um das Wohl und die Gesundheit von Menschen bemüht. In Übereinstimmung mit den zentralen Prinzipien unseres Unternehmens sind unsere Aktionen durch Respekt für die Kulturen, Bräuche und Werte der Länder charakterisiert, wo wir tätig sind" -www.vattenfall.com)
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Durch die Liberalisierung des europäischen Strommarktes sind Konsumenten jetzt europaweit in der Lage auf Lieferanten von Strom zu verzichten, die Raubbau an Mensch und Natur betreiben. Es gibt eine Vielzahl von Energieversorgern, die nachhaltig wirtschaften und Strom umweltverträglich erzeugen ohne die Lebensgrundlage jetziger und zukünftiger Generationen zu vernichten.
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Die Horno-Allianz ruft Vattenfall-Kunden zum Wechsel Ihres Stromversorgers auf (Alternativen:www.greenprices.com).
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